Photovoltaikanlage am Rathaus
Pressemitteilung – Bürgerenergiegenossenschaft Nürtingen startet mit erster Photovoltaikanlage am Rathaus
Nürtingen, Oktober 2025 – Die neu gegründete Bürgerenergiegenossenschaft Nürtingen nimmt mit großem Engagement Fahrt auf. Bereits nach der ersten Informationsveranstaltung Ende Juli konnten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für das Projekt begeistert werden. Die hohe Nachfrage führte dazu, dass die Genossenschaft unmittelbar in die Endplanung und Verhandlung der für 2025 vorgesehenen Projekte einsteigen konnte.
Dank der zügigen Einzahlung gezeichneter Anteile konnte Ende September die erste Photovoltaikanlage bestellt werden. Den Auftrag zur Installation erhielt die Nürtinger Firma Hummel. Geplant ist eine PV-Anlage mit einer Spitzenleistung von 85 kWp auf den Dächern des Rathauses Nürtingen. Der Baubeginn ist bereits für Mitte Oktober vorgesehen.
Die Anlage wird für eine Laufzeit von 20 Jahren an die Stadt vermietet. Der erwartete Stromertrag von rund 80.000 kWh jährlich soll größtenteils direkt von der Stadtverwaltung genutzt werden. Damit leistet das Projekt nicht nur einen wichtigen Beitrag zur lokalen Energieversorgung und zum kommunalen Klimaschutz, sondern trägt auch zur Reduzierung der Stromkosten der Stadt bei.
Die Bürgerenergiegenossenschaft Nürtingen lädt alle Interessierten herzlich ein, sich durch Zeichnung von Anteilen an der Realisierung weiterer geplanter PV- und Batteriespeicherprojekte zu beteiligen. Gemeinsam gestalten wir eine nachhaltige Energiezukunft für Nürtingen.
Bautagebuch Rathaus
09.01.2026
Die Anlage ist mittlerweile fertig ans Netz angeschlossen und liefert Strom.
installierte Leistung: 76,18kWp
175 Module full black, 440 Wp
18 Module rot, 400 Wp
Wechselrichter 3 x 25 kW
Leistungsbeschränkung gem. gesetzl. Vorgaben auf 60%
Ansicht Rathausdach mit rotem Modulfeld wg. Denkmalschutz
11.12.2025
Die Arbeiten an der neuen Photovoltaikanlage auf dem Rathaus Nürtingen schreiten gut voran und markieren einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung. Besonders erfreulich ist, dass dieses Projekt zeigt, wie moderner Klimaschutz und historische Bausubstanz erfolgreich miteinander kombiniert werden können – der Denkmalschutz spielte von Beginn an eine zentrale Rolle und machte die Planung zu einer ebenso anspruchsvollen wie spannenden Aufgabe. Die Montage der roten Module ist nicht nur technisch interessant, sondern auch visuell ein Highlight, das sich harmonisch in das historische Stadtbild einfügt.
Nach verzögertem Aufbau des Gerüsts und anschließendem schlechten Wetter konnte die beauftragte Fa. Hummel nun endlich mit der Montage des Untergestells beginnen.
In den nächsten Tagen werden dann die Module aufs Dach gehievt und montiert. Hoffen wir, daß das Wetter hält.

